Nachdem Sie Ihr Objekt fertiggestellt haben, gilt es daraus eine Audio-Datei zu generieren indem Sie es exportieren. Dabei stehen verschiedene Audio-Fomrate zur Auswahl:
.wav
Üblicherweise wird im Audio-Format „Wave“ (.wav) aufgenommen. Es entstehen zwar größere Dateien, dabei bleibt aber die bestmögliche Sprachqualität erhalten.
.mp3
mp3 (=MPEG-1 Audio Layer 3) ist ein Dateiformat zur Kompression (Verkleinerung) von Audiodateien. Die Größe der mp3-Datei hängt von der gewählten Audioqualität ab – je größer die Kompression, desto geringer die Qualität. Mitthilfe psychoakustischer Gesetze werden bestimmte Frequenzspektren aus den Audiosignalen gefiltert, wodurch eine Verringern der Datengröße erreichbar ist.
Die Qualitätsstufen werden mit der sog. Kompressionsrate angegeben: 64 mps = Telefonqulaität, 128 kps annähernd CD-Qualität. Als Faustregel gilt: Soll die mp3-Datei in etwa CD-Qualität erreichen, liegt ihre Größe bei 1:10. Eine komplette Audio-CD belegt etwa 750 MB Speicherplatz, eine komprimierte mp3-Datei derselben CD etwa 80 MB. Das ergibt in etwa, dass 1 min. CD nach einer Kompression mit 128 kps etwa 1MB Datenplatz beansprucht. Für einen 30-minütigen Podcast würde man mit 128 kps also 30 MB Speicherplatz benötigen.
Hinweis: Exportieren Sie Ihr Projekt als mp3 in eine statische Rate von 196kps für das beste Verhältnis von Dateigröße und Qualität.
Sonstige Formate
Die beiden oben genannten sind Stand heute und auf absehbare Zeit die beiden Standardformate im Rahmen der Podcastproduktion. Zwar gibt es mittlerweile Dateiformate, die in besserer Qualität das Ausgangsmaterial noch mehr komprimieren können (also noch kleinere Dateien erzeugen oder bei gleicher Größe bessere Qualität), aber deren Verbreitung ist noch lange nicht standardisiert. In der Praxis wird man noch lange Zeit auf mp3-Dateien setzen (müssen).
Als Beispiele seien hier genannt:


