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Eine Episode sollte gewissen formalen Regeln Rechnung tragen, um Hörerwartungen gerecht zu werden. Insbesondere die Länge einer Episode hat wesentlichen Einfluss auf die Akzeptanz der Nutzer – langatmige Episoden stoßen ab. Das gilt selbstredend nicht für Podcasts, in denen bspw. Vorlesungen wiedergegeben werden. Allerdings ist dem Nutzer in diesem Fall klar, was ihn erwartet.

Als Faustregel für Podcasts im Bildungs- oder Informationsumfeld hat sich eine Episodenlänge von ca 10-20min bewährt. Allzu langatmige Ausführungen lassen den gesamten Podcast unattraktiv für den Nutzer werden. Darüber hinaus sollte das zeitliche Verhältnis von Jingles, Einspielern und sonstigem „Beiwerk“ zum eigentlichen Inhalt stimmig sein. Mehr dazu unter dem Topic Aufbau. In Podcasts aus dem Bereich Unterhaltung und Infotainment sind durchaus Formate bis 60min. oder darüber hinaus gebräulich.

Generell empfiehlt es sich, Episoden im Zweifelsfall kürzer einzutakten und dafür öfter neue Episoden zu posten (Hörerbindung).

Die formalen Regeln verstehen sich als nützliche Richtlinie für gängige Podcastthemen/-formate. Natürlich kann der Reiz eines Podcasts sein, mit diesen Regeln zu brechen und kreativen Spielraum zu nutzen (z.B. im künstlerischen Bereich).

Es empfiehlt sich grundsätzlich, erste Episoden von Freunden oder Kollegen auf Stimmigkeit hin bewerten zu lassen.

Podcasts aus dem wissenschaftl. Umfeld

Didaktisches Beispiel

Zwei Beispiele studentischer Podcasts:

  • Phrasenheizung, Episode 1
    Podcast mit sehr vielen O-Tönen
  • Subkultur: Was ist Punk?
    Podcast mit 2 Moderatoren und Interviews