Sprachgebrauch

Der Sprachgebrauch beim Podcast sollte folgenden Richtlinien folgen:

  • Zielgruppenspezifische Ansprache
  • Klare Sprache:
    • Füllwörter vermeiden
    • Fremdwörter auf (notwendiges) Minimum
    • Max. 1 Nebensatz
    • Wiederholungen meiden
    • Das Passiv meiden, im Aktiv formulieren
    • Gute Hörtexte haben eine geringere Informationsdichte!
    • Wiederholungen erleichtern es dem Hörer, dem Beitrag zu folgen
    • Wie es geht Substantive durch Verben ersetzen
    • Verben nach vorne
    • Max. 6 Wörter zwischen geteilten Verben
    • Satzbau variieren
  • Satzlänge max. 3-4 Sek.
  • Lebendige Betonung des Sprechers (Gestikulieren belebt die Aussprache!)
  • Möglichst frei sprechen!

Praktische Tipps für einfachen und klaren Sprachgebrauch:

Die sieben W-Fragen / kommunikationsABC.de

Speak Schneider

Praktische Tools zur Textüberprüfung:

Wortliga

Wortschatz

Professionelles Schreibprogramm

  • Papyrus – Mächtiges Tool für Vielschreiber m. Sprachanalyse, Stroyboard, Kapitel-Board, Notizverwaltung u.v.m. Geht weit über die Funktionen von MS Word hinaus…

Fragearten für Interviews

Die offene Frage wird gerne als Eingangsfrage gestellt. Sie kann viel
Zeit kosten und gibt dem Interviewpartner keine Vorgaben für eine
Antwort.

Die geschlossene Frage spart Zeit und wird verwendet, wenn man das
Interview stärker führen will.

Die Alternativfrage gibt alternative Antworten vor und ist eine
geschlossene Frage. Der Grad der Geschlossenheit kann stark variieren,
da zwei oder mehrere Alternativen angeboten werden können.

Die Bestätigungsfrage ist auch eine geschlossene Frage und bietet nur
eine Antwortmöglichkeit. Sie eignet sich, um das bisher Gesagte für den
Hörer und auch für das eigene Verständnis zusammenzufassen.

Die Gründefrage setzt man zur Vertiefung einer Antwort ein. Man fragt
nach dem „Warum“.

Die Suggestivfrage legt dem Interviewpartner eine Antwort sehr nahe,
sie suggeriert sie ihm. Mit dieser Art Fragen sollten Sie vorsichtig
umgehen.

Fragen mit Balkon haben eine „vorgebaute Information“. Sie sparen
Zeit und wichtige Informationen kann der Interviewer hier selbst geben. Hierfür ist eine gründliche Vorbereitung nötig.

Mehrfachfragen sollte man vermeiden. Sie verwirren den
Interviewpartner und den Hörer. Häufig werden auch nicht alle Fragen
beantwortet.